Creating with Uve, Teil I

Aufnahme des selbstgenähten Rocks mit Fokus auf den Knöpfen
Rose, Uve und der neue Rock. Und ganz, ganz schöne Zebraknöpfe!

Jo, was geht? Ich bin’s schon wieder. Ich hatte mir ja vorgenommen, wieder öfter von mir hören zu lassen. Und siehe da, halbe Lichtgeschwindigkeit ist aktiviert.

Heute will ich euch ein paar Ausschnitte von meinem wunderbaren Hobby zeigen – dem Nähen. Bisher hab ich ja nur ein (?) Projekt mal vorgestellt, das gründlich in die Hose ging. Alles was von dem Kleid übrig ist, ist ein Scrunchie (so ein Haargummi mit viel Stoff drumrum) und ein Haarband. Seither hab ich aber viel dazu gelernt und inzwischen kein Projekt mehr aus der Burda genäht. Die Anleitungen und Schnitte dort find ich einfach nicht mehr so prickelnd.
Da unterstütze ich lieber kleine Labels, die sich viel Mühe mit den Schnitten und den Anleitungen geben. Wie hier zum Beispiel: Ich hab den Schnitt Rock Bloom von Schnittduett genäht. Und es hat sooooooo Spaß gemacht! ...  Weiterlesen

Studieren mit Uve – Teil 2: Fortschritt

Zack, das erste Semester ist vorbei, das zweite schon voll am Laufen. Komplett anders als das erste Semester.

In diesem zweiten Studium, meinem Masterstudium, habe ich sehr viel über mich gelernt. Das Studium gibt mir die Möglichkeit, viel auszuprobieren. Vor allem, was das Tempo angeht, mit dem ich durch die Welt düse. Normalerweise hab ich immer mindestens halbe Lichtgeschwindigkeit drauf, bis Uve wieder auf die Bremse drückt. Ich kann nicht anders, ich liebe diesen “Rush”. Doch im letzten Semester konnte ich ein bisschen experimentieren und habe ein Tempo gefunden, mit dem ich besser klar komme. Zum allerersten Mal habe ich eine Prüfungsphase durch gezogen, ohne im Nachhinein krank zu werden. Das ist für mich eine riesige Errungenschaft.
Auch konnte ich zum ersten Mal ausgelassen feiern und dem Studentenleben frönen. Weil ich meine Rahmenbedingungen bestimmt habe und die nicht extern vorgegeben waren. ...  Weiterlesen

Aufbruch

Es ist soweit – die letzten Wochen im Süden Deutschlands stehen bevor.

Ende letzten Jahres haben mein Freund und ich beschlossen, dass es jetzt Zeit ist, den Master zu machen. Wir haben beide dual studiert, hatten also einen knackigen Bachelor, den wir nach 6 Semestern in der Tasche hatten. Dann ein paar Jahre Berufserfahrung und jetzt der bewusste, zeitlich begrenzte Ausstieg aus dem Hamsterrad.

Ich kann Dir gar nicht sagen wie aufgeregt ich bin. Seit letztem Monat haben wir in der neuen Stadt eine Wohnung und seither heißt es Umzug organisieren und Übergaben beim Arbeiten durch zu führen. ...  Weiterlesen

Kein Bock auf Krank sein!

Den letzten Monat über habe ich kämpfen müssen: Dauernd war ich erkältet, seit Ostern war immer irgendetwas. Total ätzend!

Vor allem dass ich meinen geliebten Sport deshalb vernachlässigen musste, hat mir zugesetzt. Und irgendwann wusste ich nicht mehr, ob ich krank bin oder ob die schlechte Laune von dem schlechten Wetter in Kombination mit dem fehlenden Sport kommt. Deshalb hab ich mich auf andere Projekte konzentriert. Ich habe mich für Masterstudiengänge beworben und mir mehrere Nähprojekte raus gesucht. Eines davon war ein Sommerkleid, dass ich auf die Hochzeit einer Freundin in diesem Monat anziehen wollte. ...  Weiterlesen

Hello Again!

Heute schicke ich Dir ein Lebenszeichen – nach über zwei Monaten Ruhe. Die Ruhe gab es nur, was den Blog anbelangt. Privat ging es im Wochentakt rund. Viele schöne und manch schwierige Momente liegen hinter mir. Es gibt zwei Punkte, die ich mit Dir diskutieren will.

Photo by Peter Conlan on Unsplash

Punkt 1: Das neue Medikament

Das neue Medikament heißt RoActemra. Ich habe es jetzt seit etwas über zwei Monaten.

Bereits nach ein paar Wochen habe ich eine deutliche Verbesserung gespürt. Unglaublich aber wahr, zum ersten Mal seit über einem halben Jahr sehe ich auf meinem rechten Auge wieder >100%. Ich kann es immer noch kaum fassen. Und ich habe keine täglichen Tabletten mehr – eine Kleinigkeit, und doch fühle ich mich nun näher an einem “normalen Alltag” ...  Weiterlesen

Krankheit im Familienleben

Wird eine Person in der Familie krank, kann das die ganze Familie aus dem Gleichgewicht bringen. Jede Krankheit ist anders, genau wie jede Familie. Hier eine Balance und eine gerechte Aufmerksamkeits- und Zuneigungsverteilung zu finden wird teils zur alltäglichen Herausforderung.

Du bist nicht allein! Denn deine Familie ist nicht die Einzige, die Schwierigkeiten hat. Bei genauerer Betrachtung findet man bei sehr viele Familien etwas, was anders läuft, als erwartet.

Diese Erkenntnis ist wichtig, und deshalb erzähle ich Dir, wie es meiner Familie geht. Ich möchte sie zu Wort kommen lassen, deshalb habe ich mit meinen Eltern über Uve geredet und mit meiner Mutter ein Interview geführt. Du findest es hier.
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Unser neues Familienmitglied

Uve, unser neues Familienmitglied, ist inzwischen vor fast 9 Jahren bei mir eingezogen. Über die Entdeckung und Diagnose, das gemeinsame Zusammenleben mit ihm, mir und meiner Familie und dessen Herausforderungen habe ich mit meiner Mutter geredet.

Im Herbst vor fast 9 Jahren habe ich Dir erstmals von meinen Wolken und Schlieren erzählt. Was hast Du dir damals gedacht?

Am Anfang habe ich mir nichts dabei gedacht. Erst als Du immer öfter auf deine Schatten und Schlieren hingewiesen hast, sind wir zu einem Arzt in der unmittelbaren Umgebung gegangen. Dort wurde nichts erkannt.
Ich dachte immer, du bist in der Pubertät, hast Migräne oder du bist vielleicht müde und hast deswegen etwas in deinem Sichtfeld.
Da du darauf beharrtest, dass da etwas in deinen Augen ist, sind wir zu einer Augenärztin etwas weiter weg gefahren. Diese hat letztendlich eine Diagnose gestellt hat. ...  Weiterlesen

Eis und Palmen

Eis & Palmen – mehr dazu hier: https://eisundpalmen.de/.

Mein neuer Job nimmt mich voll in Anspruch. Ich hab die Abteilung gewechselt und arbeite jetzt in einer viel technischeren Abteilung, in der auch viel mehr geht. Ich kann mal wieder richtig Gas geben und gute Arbeit machen, die sichtbar dem Unternehmen zu Gute kommt. Endlich!
Ich habe mir monatelang Gedanken gemacht, ob ich überhaupt in die normale Arbeitswelt passe und was meine Alternativen wären. Glücklicherweise löst sich das jetzt erstmal in Luft auf, weil mir mein Job echt wieder Spaß macht. Das macht mich froh und zufrieden.
Nichtsdestotrotz ist er viel anstrengender als der Vorherige: Ich sitze nicht mehr am Rechner sondern renne viel im Unternehmen hin und her, um Abläufe zu koordinieren. Abends, nach meinen 8h Arbeit, bin ich in der Regel dann so platt, dass ich mir noch was Gutes zum Essen mache und danach ins Bett falle.
Auch nehm ich mir in meiner Freizeit oft so viel vor, dass ich völlig gestresst bin und jeden Abend fast auch noch Programmpunkte habe. Das geht nicht, daran werde ich etwas ändern. Das und der Punkt Perfektionismus, der mich auch regelmäßig umtreibt, werde ich in nächster Zeit aktiv angehen. Denn zur Zeit kämpfe ich an zu vielen Fronten, und das macht mich platt. ...  Weiterlesen

Motivation

Ein Bild von meinem letzten Bergtag, mit einem Zitat von Mary Anne Radmacher: "Mut ist nicht immer laut. Manchmal ist er eine leise Stimme am Ende des Tages, die sagt: Morgen versuche ich es noch mal."

Liebe Leserin, lieber Leser,
heute gibt es ein kurzes Lebenszeichen von mir. Die vorletzte Woche war bis oben hin voll mit Stress und ich habe kaum auf mich geachtet. In der Folge hatte ich letzte Woche einen kleineren Einbruch: mein rechtes Auge war wieder richtig schlecht (Makulaödem…), was mir sehr an die Substanz ging.

Aber ich gebe nicht auf. Ich stehe immer wieder auf, und irgendwann bekommt man eine gewisse Routine. Ich rappele mich jedes Mal wieder auf, und jedes Mal bin ich auch wieder ein bisschen schneller auf der Höhe. Meistens zumindest 😉 ...  Weiterlesen

Die unsicht-Bar – oder wie ich meine Angst vor der Dunkelheit verlor

Anfang des Jahres stand ein Besuch in der unsicht-Bar, einem sogenannten “Dunkelrestaurant”, an. Mein Freund hatte den Besuch vorgeschlagen.

In einem Dunkelrestaurant isst man in völliger Dunkelheit.
Das Essen wählt man von einem Menü im hellen Vorraum aus. Allerdings wird da nicht genau beschrieben was es zu essen gibt – die Info bekommt man erst nach dem Essen.
Im Speiseraum ist nichts leuchtendes erlaubt – kein Handy, nicht mal eine Uhr mit fluoreszierenden Zeigern. Dadurch ist bereits etwas alltägliches, wie das Trinken, ein ganz besonderes Erlebnis. ...  Weiterlesen