Krankheit im Familienleben

Wird eine Person in der Familie krank, kann das die ganze Familie aus dem Gleichgewicht bringen. Jede Krankheit ist anders, genau wie jede Familie. Hier eine Balance und eine gerechte Aufmerksamkeits- und Zuneigungsverteilung zu finden wird teils zur alltäglichen Herausforderung.

Du bist nicht allein! Denn deine Familie ist nicht die Einzige, die Schwierigkeiten hat. Bei genauerer Betrachtung findet man bei sehr viele Familien etwas, was anders läuft, als erwartet.

Diese Erkenntnis ist wichtig, und deshalb erzähle ich Dir, wie es meiner Familie geht. Ich möchte sie zu Wort kommen lassen, deshalb habe ich mit meinen Eltern über Uve geredet und mit meiner Mutter ein Interview geführt. Du findest es hier.
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Unser neues Familienmitglied

Uve, unser neues Familienmitglied, ist inzwischen vor fast 9 Jahren bei mir eingezogen. Über die Entdeckung und Diagnose, das gemeinsame Zusammenleben mit ihm, mir und meiner Familie und dessen Herausforderungen habe ich mit meiner Mutter geredet.

Im Herbst vor fast 9 Jahren habe ich Dir erstmals von meinen Wolken und Schlieren erzählt. Was hast Du dir damals gedacht?

Am Anfang habe ich mir nichts dabei gedacht. Erst als Du immer öfter auf deine Schatten und Schlieren hingewiesen hast, sind wir zu einem Arzt in der unmittelbaren Umgebung gegangen. Dort wurde nichts erkannt.
Ich dachte immer, du bist in der Pubertät, hast Migräne oder du bist vielleicht müde und hast deswegen etwas in deinem Sichtfeld.
Da du darauf beharrtest, dass da etwas in deinen Augen ist, sind wir zu einer Augenärztin etwas weiter weg gefahren. Diese hat letztendlich eine Diagnose gestellt hat. ...  Weiterlesen

Liebes Jahr 2018,

Du neigst Dich deinem Ende zu. Noch ein paar Stunden, dann machst Du einem neuen Jahr Platz.

Du warst anders, als alle anderen Jahre zuvor. Noch nie hat mich ein Jahr so unglaublich herausgefordert und mir so sehr meine Grenzen, aber auch meine Möglichkeiten aufgezeigt.

Die Diagnose

Bevor ich mich auf dich einstellen konnte, hast Du mich überrumpelt. Am 04.01. hatte ich den ersten Arzttermin des Jahres, bei meinem Facharzt für Uveitis in der Augenklinik. Er eröffnete mir, dass ich einen grauen Star entwickelt hatte und deshalb schnellstmöglich weg vom Kortison sollte, hin zu Humira. ...  Weiterlesen

Entdeckung und Diagnose

Im Sommer 2010 habe ich meinen Eltern erzählt, dass ich Wolken vor meinen Augen habe. Ich hatte Schlieren im Sichtfeld, die hin- und her geschwommen sind und wie Amöben geformt waren.

Bei dem darauffolgenden Arzttermin wurde der Verdacht einer Uveitis intermedia geäußert. Um sicher zu gehen schickte unsere Augenärztin uns zu einer der Koryphäen in der Uveitis-Szene. Parallel dazu wurde ein Sarkoidose-Screening an einer Uniklinik durchgeführt.

Der Test auf Sarkoidose fiel negativ aus, der Test auf Uveitis intermedia positiv. Es folgten jede Menge zusätzliche Untersuchungen wie z.B. das MRT des Kopfes, die jedoch alle ebenfalls unauffällig waren. Das einzig Auffallende: Meine Augen sind überdurchschnittlich gut. Quasi 4k-Auflösung: 160% Sehkraft. ...  Weiterlesen