Studieren mit Uve – Teil 1: Grundlagen

Bevor der Freund, Uve und ich zum Studium in den Osten aufgebrochen sind, habe ich mir überlegt, was mir mein Studium leichter machen könnte. Was mich immer wieder beschäftigt (vor allem beim Lernen) ist Ordnung. Ich hasse sie und doch brauche ich sie. Ich bin der größte Chaosmensch auf Erden, aber ohne eine vernünftige Ordnung und Struktur kann ich nicht funktionieren. Kennst Du das Gefühl? Das macht mich oft ganz kirre.

Jedenfalls wollte ich deshalb zumindest am Anfang des Studiums vorbildlich voran gehen und Voraussetzungen für eine strukturierte Herangehensweise schaffen. Und was liegt da näher, als Mäppchen zu nähen? Und da ich auf durchdachte Ordnungssysteme stehe, hab ich mir nicht nur eines genäht, sondern gleich vier… ...  Weiterlesen

Aufbruch

Es ist soweit – die letzten Wochen im Süden Deutschlands stehen bevor.

Kein Bock auf Krank sein!

Den letzten Monat über habe ich kämpfen müssen: Dauernd war ich erkältet, seit Ostern war immer irgendetwas. Total ätzend!

Vor allem dass ich meinen geliebten Sport deshalb vernachlässigen musste, hat mir zugesetzt. Und irgendwann wusste ich nicht mehr, ob ich krank bin oder ob die schlechte Laune von dem schlechten Wetter in Kombination mit dem fehlenden Sport kommt. Deshalb hab ich mich auf andere Projekte konzentriert. Ich habe mich für Masterstudiengänge beworben und mir mehrere Nähprojekte raus gesucht. Eines davon war ein Sommerkleid, dass ich auf die Hochzeit einer Freundin in diesem Monat anziehen wollte. ...  Weiterlesen

Hello Again!

Heute schicke ich Dir ein Lebenszeichen – nach über zwei Monaten Ruhe. Die Ruhe gab es nur, was den Blog anbelangt. Privat ging es im Wochentakt rund. Viele schöne und manch schwierige Momente liegen hinter mir. Es gibt zwei Punkte, die ich mit Dir diskutieren will.

Photo by Peter Conlan on Unsplash

Punkt 1: Das neue Medikament

Das neue Medikament heißt RoActemra. Ich habe es jetzt seit etwas über zwei Monaten.

Bereits nach ein paar Wochen habe ich eine deutliche Verbesserung gespürt. Unglaublich aber wahr, zum ersten Mal seit über einem halben Jahr sehe ich auf meinem rechten Auge wieder >100%. Ich kann es immer noch kaum fassen. Und ich habe keine täglichen Tabletten mehr – eine Kleinigkeit, und doch fühle ich mich nun näher an einem “normalen Alltag” ...  Weiterlesen

Eis und Palmen

Eis & Palmen – mehr dazu hier: https://eisundpalmen.de/.

Mein neuer Job nimmt mich voll in Anspruch. Ich hab die Abteilung gewechselt und arbeite jetzt in einer viel technischeren Abteilung, in der auch viel mehr geht. Ich kann mal wieder richtig Gas geben und gute Arbeit machen, die sichtbar dem Unternehmen zu Gute kommt. Endlich!
Ich habe mir monatelang Gedanken gemacht, ob ich überhaupt in die normale Arbeitswelt passe und was meine Alternativen wären. Glücklicherweise löst sich das jetzt erstmal in Luft auf, weil mir mein Job echt wieder Spaß macht. Das macht mich froh und zufrieden.
Nichtsdestotrotz ist er viel anstrengender als der Vorherige: Ich sitze nicht mehr am Rechner sondern renne viel im Unternehmen hin und her, um Abläufe zu koordinieren. Abends, nach meinen 8h Arbeit, bin ich in der Regel dann so platt, dass ich mir noch was Gutes zum Essen mache und danach ins Bett falle.
Auch nehm ich mir in meiner Freizeit oft so viel vor, dass ich völlig gestresst bin und jeden Abend fast auch noch Programmpunkte habe. Das geht nicht, daran werde ich etwas ändern. Das und der Punkt Perfektionismus, der mich auch regelmäßig umtreibt, werde ich in nächster Zeit aktiv angehen. Denn zur Zeit kämpfe ich an zu vielen Fronten, und das macht mich platt. ...  Weiterlesen

Die unsicht-Bar – oder wie ich meine Angst vor der Dunkelheit verlor

Anfang des Jahres stand ein Besuch in der unsicht-Bar, einem sogenannten “Dunkelrestaurant”, an. Mein Freund hatte den Besuch vorgeschlagen.

In einem Dunkelrestaurant isst man in völliger Dunkelheit.
Das Essen wählt man von einem Menü im hellen Vorraum aus. Allerdings wird da nicht genau beschrieben was es zu essen gibt – die Info bekommt man erst nach dem Essen.
Im Speiseraum ist nichts leuchtendes erlaubt – kein Handy, nicht mal eine Uhr mit fluoreszierenden Zeigern. Dadurch ist bereits etwas alltägliches, wie das Trinken, ein ganz besonderes Erlebnis. ...  Weiterlesen

Und dann hat es Wums gemacht.

In einem meiner letzten Einträge habe ich bereits die Ernährungs-Docs erwähnt. In dieser Serie des NDR zeigen drei Ärzte, wie man mit gezielter Ernährung mehr erreichen kann als mit Tabletten.

Die Vorstellung, dass ich mit Hilfe meiner Ernährung eine Stabilisierung meines Gesundheitszustandes oder (wovon ich kaum zu träumen wage) eine Besserung / Heilung erreichen kann, ließ mich nicht mehr los. Seit Anfang Dezember ist klar, dass ich auf Tocilizumab umsteigen werde. Dies ist ebenfalls ein Biologika, wie Humira. Und vorerst das Ende der Fahnenstange. Sollte dieses Medikament nicht anschlagen, dann gibt es auf dem Markt kein weiteres, auf das ich (im Moment) meine Hoffnungen setzen kann. ...  Weiterlesen

Etappenbericht, Part I

In den letzten zwei Wochen hat sich in meinem rechten Auge einiges getan. Meine Sehkraft hat sich verschlechtert. Das löst bei mir jedes Mal wieder große Angst aus. Hab ich wieder ein Makulaödem? Wirken die Medikamente nicht? Muss ich noch viel krasseres Zeug einnehmen? Bleibt das jetzt für immer so?
Da die Uniklinik, in der ich behandelt werde, über 550km entfernt ist, kann ich dort auch nicht “kurz mal” vorbei fahren. Für die Fahrten dort hin brauche ich immer einen freien Tag und eine Nacht im Hotel. ...  Weiterlesen