Und dann hat es Wums gemacht.

In einem meiner letzten Einträge habe ich bereits die Ernährungs-Docs erwähnt. In dieser Serie des NDR zeigen drei Ärzte, wie man mit gezielter Ernährung mehr erreichen kann als mit Tabletten.

Die Vorstellung, dass ich mit Hilfe meiner Ernährung eine Stabilisierung meines Gesundheitszustandes oder (wovon ich kaum zu träumen wage) eine Besserung / Heilung erreichen kann, ließ mich nicht mehr los. Seit Anfang Dezember ist klar, dass ich auf Tocilizumab umsteigen werde. Dies ist ebenfalls ein Biologika, wie Humira. Und vorerst das Ende der Fahnenstange. Sollte dieses Medikament nicht anschlagen, dann gibt es auf dem Markt kein weiteres, auf das ich (im Moment) meine Hoffnungen setzen kann.

Also bleibt für mich nur ein Weg: der nach vorne.

Unterstützung dafür hole ich mir bei Dr. Anne Fleck. Sie ist eine der drei Ernährungs-Docs, und lebt und arbeitet in Hamburg.

Gleich zu Beginn des Jahres habe ich einen Termin bei ihr. Und, was soll ich sagen, diese Frau ist einfach der Wahnsinn. Sie ist unglaublich zuversichtlich und bringt mir Hoffnung. Sie gibt mir viele Tipps und erklärt mir viele Zusammenhänge in meinem Körper.

Nach dem Termin geht es ganz beschwingt nach Hause – ich bin mir sicher, auf dem richtigen Weg zu sein und von den richtigen Menschen begleitet zu sein.

Und dann tritt das Unglaublichste, das Verrückteste, das Fast-Nicht-Mögliche ein: Nach nur 1,5 Wochen Ernährungsumstellung hat sich in meinem rechten Auge etwas gelöst. Ich habe keine schwer durchschaubare Wand mehr, es ist eine fliegende Wolke geworden. Der Wahnsinn. Ich kann es kaum glauben. Die Wand wurde weggesprengt.

Es hat wums gemacht.

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