Shit in – shit out?!

Das war zumindest die Devise des Qualitätsmanagement-Dozenten während meines Studiums.
Soll heißen: aus einem Prozess mit schlechtem Input kann kein phänomenaler Output entstehen. Sind z.B. die Zutaten für einen Kuchen im Voraus verdorben, kann daraus kein leckerer Kuchen werden.

So weit so klar. Ich muss oft an diesen Spruch denken und irgendwann habe ich mir überlegt, ob das wohl auch auf den menschlichen Körper zu trifft. Kann es sein, dass man durch schlechte Ernährung krank werden kann?
Offensichtlich trifft das zu, da durch ungesundes Essen Menschen übergewichtig und in der Folge krank werden können.

Kann es dann auch sein, dass man durch gute Ernährung gesund wird?

Seit geraumer Zeit vermutet man, dass Autoimmunerkrankungen eng mit der Darmflora zusammen hängen. Der ideale Ansatzpunkt ist also Ernährung.

Leider ist das auch ein sehr unangenehmer Punkt. Denn wer verzichtet schon gern komplett auf Süßigkeiten, Fast Food oder die sogenannten Convenience Lebensmittel und steht stattdessen stundenlang in der Küche?

So zumindest stellt man sich eine gesunde Ernährung vor. Und ja, wenn man mal anfängt, darüber zu recherchieren, wird es echt teils wirklich haarig…

Am Anfang: Vegetarisches, regionales Bio-Essen

2014 habe ich zum ersten Mal wirklich meine Ernährung umgestellt. Davor war ich bereits darauf bedacht, möglichst regionale und hauptsächlich Lebensmittel mit Bio-Qualität einzukaufen.
Was neu dazu kam, war die vegetarische Ernährung. Mehr Käse und Gemüse, kein Fleisch mehr (Fisch habe ich zu dem Zeitpunkt eh nicht gegessen). Auch habe ich zu diesem Zeitpunkt angefangen, mein Brot selber zu backen.

Doch mein Freund ist schon immer überzeugt gewesen, dass Ernährung viel bewirken kann. Er hat mich hartnäckig bearbeitet, damit ich meinen Ernährungsplan überdenke und eventuell neu auf meine Gesundheit anpasse.

Dann kam der Saft…

Photo by rawpixel on Unsplash

Ein Bekannter hat sich vor einer Weile selbstständig gemacht mit einer ziemlich ungewöhnlichen Ernährungsberatung. Hauptgegenstand dieser Beratung sind selbstgemachte Säfte und Smoothies, kombiniert mit Bewegung auf einem Trampolin.

Er bietet einen Kurs über 5 Wochen an, in dem eine stückweise Annäherung an diese Lebensweise erfolgt. Diesen Kurs habe ich im Februar diesen Jahres begonnen und er hatte super Erfolge. Dank dem Trampolin konnte ich zum ersten Mal wirklich Kondition aufbauen, ohne krank zu werden. Auch der regelmäßige Vitaminbooster hat mir viel geholfen.

Leider hat sich nach einer Weile mein Körper gegen den hochkonzentrierten Saft gewehrt. Inzwischen bekomme ich die Säfte leider nicht mehr in der Form runter, wie sie laut Plan sollten.

Naja, was soll’s dachte ich mir. Probier ich mal das Nächste aus.

Und jetzt: die Ernährungs-Docs

Die Ernährungs-Docs sind drei Ärzte, die eine Serie im NDR haben. Dort werden dank gezielter Ernährung Krankheiten stabilisiert und teilweise sogar geheilt. Die Ergebnisse sind beeindruckend.

Von der Systematik scheint Uveitis dem Rheuma ähnlich zu sein. Das zeigen unter anderem viele Medikamente, die aus der Rheumaforschung kommen. Deshalb probiere ich ab jetzt mich (noch mehr) an der Rheuma-Diät zu orientieren. Was genau das bedeutet, könnt ihr hier lesen.

Mal sehen, wie es mir damit ergehen wird! 😉

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